/ August 1, 2019/ 0Kommentare

Wenn Sie mit dem Erstellen Ihrer ersten Website beginnen, ist Ihnen der Name WordPress wahrscheinlich schon zu Ohren gekommen. Ich würde WordPress fast jedem empfehlen, der irgendeine Art von Website hat. Warum ich so denke, erkläre ich anhand einiger Vorteile in diesem Beitrag.

Was ist WordPress?

WordPress ist ein Content Management System (kurz CMS) mit dem Sie Ihre Website erstellen und verwalten. Es ist dank zahlreicher Erweiterungen (Plugins) sehr einfach erweiterbar und eignet sich für Blogs, Unternehmenswebsites, persönliche Websites und E-Commerce-Shops.

WordPress wird online ausgeführt, so dass Sie keine Desktop-Software herunterladen müssen. Der Zugriff erfolgt bequem über den Browser, so dass Sie von überall auf der Welt an Ihrer Website arbeiten können.

Natürlich gibt es zahlreiche andere CMS, doch WordPress hat einige Vorteile, die zur Beliebtheit beigetragen haben.

Die wichtigsten Gründe für WordPress

1. Zuverlässigkeit

Sie möchten kein Risiko eingehen, wenn Sie Ihre Website verwalten. Deshalb empfiehlt es sich ein CMS zu verwenden, das seine Zuverlässigkeit bereits bei zahlreichen anderen Online-Auftritten unter Beweis gestellt hat.

Laut einer aktuellen Studie von Kinsta (https://kinsta.com/de/wordpress-marktanteil/) wird WordPress bei 34% aller Websites verwendet. Betrachtet man nur die Websites, die ein Content Management Systemen verwenden, hat WordPress sogar 60% Marktanteil.

Das zweitbeliebteste CMS Joomla hat hingegen nur 2,9% Marktanteil an allen Websites und wird bei nur 5,2% aller Websites mit CMS eingesetzt.

Wenn die Plattform nicht zuverlässig wäre, wäre sie nicht so weit verbreitet. Namhafte Websites wie TED, TechCrunch, UPS und CNN verwenden WordPress.

2. Großartige Unterstützung

Da WordPress von so vielen Menschen auf der ganzen Welt verwendet wird, gibt es unzählige Anleitungen, Tutorials und Ressourcen, die online verfügbar sind.

Dank der beliebten WordPress-Foren (https://de.wordpress.org/support/forums/) erhält man meist sehr schnell qualifizierte Antworten und Lösungen von Menschen, die bereits ähnliche Fragen hatten. Zudem liefert das WordPress-Support-Team ebenfalls wertvolle Unterstützung.

Wenn Sie einen kostenpflichtigen WordPress-Tarif haben, haben Sie von Montag bis Freitag rund um die Uhr Zugang zum Live-Chat-Support. Für diejenigen von Ihnen, die Geschäfts- oder E-Commerce-Pläne haben, können Sie sogar an den Wochenenden Berater über den Live-Chat erreichen.

3. SEO-freundlich

SEO kann den Erfolg Ihrer Website maßgeblich steigern und sollte immer Teil Ihrer Online-Strategie sein.
WordPress vereinfacht die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website durch einige integrierte Tools, die Ihnen mitteilen, wie SEO-freundlich Ihre Inhalte sind. Zudem gibt es einige sehr leistungsfähige SEO-Plugins mit denen Sie zahlreiche Maßnahmen realisieren können.

Eine der beliebtesten SEO-Erweiterungen Yoast SEO. Dieses Plugin ist großartig, da es eine kostenlose Version gibt, die bereits zahlreiche wichtige Funktionen enthält.

Mit der kostenpflichtigen Version dieses Plugins können Sie auf weitere Keywords, Ausdrücke und verwandte Begriffe zugreifen. Außerdem werden Ihre wichtigsten Seiten automatisch überwacht und Sie werden benachrichtigt, wenn zwischen den Aktualisierungen zu viel Zeit vergangen ist.

Ein Upgrade auf die Premium-Version bietet Ihnen neben Dutzenden anderen Vorteilen auch Einblicke in den Inhalt und Vorschläge für interne Links.

4. Flexibilität

WordPress kann so ausführlich und komplex oder so einfach sein, wie Sie es möchten. Möchten Sie nur einen einfachen Blog erstellen, dann reicht die Basisversion der Plattform.

Auf der anderen Seite des Spektrums können Sie mit zahlreichen Widgets und Plugins eine Unternehmenswebsite erstellen, die zahlreiche Funktionen bietet. Fast alles, was Sie mit Ihrer Website tun möchten, kann mit WordPress erreicht werden.

Zudem ist der Einstieg in WordPress recht einfach. Sowohl Menschen mit wenig technischem Wissen als auch Online-Profis können das CMS nach ihren Fähigkeiten nutzen.

5. Sicherheit

Im Allgemeinen ist WordPress eine sichere Plattform. Zwar kann es weiterhin zu böswilligen Angriffe, Hacker und Malware kommen, aber durch zahlreiche Erweiterungen kann Ihre Website sehr gut geschützt werden.
Regelmäßige Aktualisierungen des Systems halten WordPress bereits relativ sicher.

Auch die Nutzung eines SSL-Zertifikat, das die verschlüsselte Übertragung der Daten ermöglicht, ist für WordPress-Websites einfach zu realisieren. Die Installation eines WordPress-Sicherheits-Plugins verstärkt den Schutz ebenfalls.

Die Erstellung von Backups, die im Falle eines Hacker-Angriffs oder technischer Probleme die Wiederherstellung der Website ermöglicht, gehört zu den proaktive Schritten, die zur Sicherheit beitragen. Auch hierfür gibt es sehr gute Plugins, welche die Sicherung auch völlig automatisch und regelmäßig durchführen.

6. Vereinfachte Erstellung von Inhalten

Das Starten einer neuen WordPress-Site ist sehr einfach. WordPress kann mit wenigen Klicks eingerichtet werden.

Sobald Ihre Site online ist, müssen Sie nur noch zum Abschnitt „Beiträge“ Ihres Dashboard-Menüs navigieren und können sofort mit dem Schreiben und Veröffentlichen eines neuen Blogposts beginnen. Bereits in der Standardversion finden Sie Texteditoren, Formatierungswerkzeuge und Möglichkeiten zum Hochladen von Mediendateien.

Wie Sie schnell erkennen werden, ist der gesamte Prozess der Inhaltserstellung unter WordPress sehr einfach. Natürlich können Beiträge und Seiten nachträglich durch Änderungen oder Ergänzungen inhaltlich auf dem neuesten Stand gehalten werden. 

Bei diesem CMS ist es zudem möglich für jeden, der an der Website mitarbeiten soll, ein eigenes Benutzerprofil einzurichten. So kann zum Beispiel Personen, die nur für die Erstellung von Beiträgen zuständig sind, der Zugriff auf andere Funktionen verwehrt werden.

7. REST-API

Auch für erfahrene Entwickler ist WordPress interessant, denn dank der REST-API können Apps für die Plattform erstellt werden.

Sie können beispielsweise ein benutzerdefiniertes Plug-in für ein neues Verwaltungs-Dashboard erstellen. Oder vielleicht möchten Sie Änderungen am Front-End vornehmen. Mit der WordPress-REST-API müssen Sie keine Apps in PHP schreiben. Sie können jede Programmiersprache verwenden, die HTTP-Anfragen erstellen kann.

Auch wenn Sie noch nicht planen entsprechende Erweiterungen zu erstellen, ist es ein gutes Gefühl diese Option für spätere Anpassungen bereits an Bord zu haben.

8. Optimiert für Geschwindigkeit

Langsame Websites sind nutzlos. WordPress weiß dies und verfügt daher über bestimmte Funktionen und Elemente, die Sie nutzen können, um Ihre Website zu beschleunigen.

Sie können beispielsweise ein kompaktes Design installieren, das Ihren Code nicht unnötig aufbläst. Das reduziert die Menge an Quellcode, die übertragen werden muss und verkürzt so die Ladezeiten. Zudem können Sie verschiedene Plugins nutzen, um zum Beispiel die Größe Ihrer Bilddateien zu verringern, was sich ebenfalls positiv auf die Geschwindigkeit auswirkt.

Weitere Vorteile ergeben sich durch die Nutzung verschiedener Datenkomprimierungen, das erweiterte Caching und das Minimieren von CSS- und JS-Dateien.

Die Verringerung der Ladezeiten reduziert letztendlich die Absprungraten, verbessert die Benutzererfahrung und erhöht die Conversions auf Ihrer WordPress-Site.

9. WordPress ist kostenlos

WordPress ist Open Source und kostenlos zu benutzen. Wenn Sie wollen, können Sie so einen tollen Internetauftritt erstellen, ohne etwas zu bezahlen.

Auch die meisten Plugins können in der Basisversion kostenfrei genutzt werden. Diese haben meist bereits einen sehr großen Funktionsumfang. Lediglich für Zusatzfunktionen muss eine kostenpflichtige Version genutzt werden.

10. Mehrsprachig

WordPress ist global ausgelegt und unterstützt mehr als 160 Sprachen. Auch mehrsprachige Seiten sind dank praktischer Erweiterungen kein Problem. Dies ermöglicht es Ihnen eine internationale Website über eine einzige Installation zu verwalten. Änderungen am Design oder der Seitenstruktur sind so schnell für alle Länder realisiert, was Ihnen Aufwand und Kosten spart.

Übrigens ist Englisch die beliebteste Sprache in WordPress. Ungefähr 71% aller auf der Plattform veröffentlichten Blogs sind in englischer Sprache verfasst. Trotzdem ist es schön zu wissen, dass WordPress es Ihnen einfach macht, wenn Sie andere Sprachen nutzen möchten.

11. Einfache Integrationen

Wie ich in dieser Liste bereits erwähnt habe, ist WordPress mit unzähligen Tools von Drittanbietern kompatibel.

Neben Plugins und Widgets können Sie auch E-Mail-Marketing-Software, Zahlungsgateways, Google Analytics und zahlreiche andere Komponenten integrieren, die Sie möglicherweise benötigen, um eine voll funktionsfähige Website zu betreiben.

Tools von Drittanbietern werden unter Berücksichtigung von WordPress erstellt. Dies garantiert Sicherheit und Qualität.

Fazit

WordPress ist die beliebteste CMS-Plattform der Welt – und dafür gibt es, wie Sie hier erfahren haben, gute Gründe.

Es spielt keine Rolle, ob Sie Ihre erste Website ohne Vorkenntnisse erstellen oder ob Sie ein erfahrener Entwickler sind – Sie sollten WordPress für Ihre Website verwenden.

Zurzeit gibt es für mich kein anderes Content-Management-System, das so zu empfehlen ist wie WordPress.

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Über Christian Bayer

Mein Name ist Christian Bayer. Ich bin Gründer von Onlinemodus, Agentur für Suchmaschinenoptimierung, E-Mai Marketing und Online Marketing Beratung.Ich freue mich über Ihren Kommentar zu meinem Beitrag. Haben Sie Fragen zur Optimierung Ihrer Website schreiben Sie mir eine E-Mail an kontakt@onlinemodus.de

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