Optimierte Snippets in Google Suchergebnissen

Snippet Optimierung für höhere Klickraten

Um Besucher auf die eigene Website zu holen reicht es nicht aus gute Positionen in den Suchergebnissen zu erzielen. Bei der Optimierung einer Webseite sollte auch darauf geachtet werden, dass die in den Suchergebnissen angezeigten Informationen so formuliert werden, dass sie angeklickt werden.
Das Snippet einer Webseite besteht aus dem Seitentitel, der URL und der Meta Beschreibung. Alle drei Elemente können in den meisten CMS (Content Management Systemen) angepasst werden.
Snippet in Goolge Suche

Seitentitel: Dieser beschreibt kurz das Thema und sollte das Keyword enthalten, für welches die Seite gefunden werden soll. Der Seitentitel sollte nicht länger als 55 Zeichen sein.

URL: Die ist die Adresse der Seite. Suchmaschinenfreundliche URLs sind möglichst kurz und enthalten ebenfalls das Keyword der Seite.

Meta Beschreibung: Dieser Text beschreibt den Inhalt und sollte so formuliert sein, dass er den Suchenden dazu animiert, die Seite zu besuchen. Eine Länge von 160 Zeichen sollte nicht überschritten werden.

Es sollte darauf geachtet werden, dass Seitentitel und Meta Beschreibung einmalig sind und nicht für eine andere Seite Ihrer Website verwendet werden.
Durch die Optimierung der Snippets kann die Click Through Rate (auch CTR, zu deutsch: Klickrate), also der Anteil der Suchenden, die Ihre Website in den Ergebnissen sehen und anklicken, erhöht werden. Ob sich die CTR verbessert, kann in entsprechenden Tools, unter anderem Google Analytics überprüft werden.
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Auswertung in der Google Search Console

Rankings in der Search Console analysieren

Um den Erfolg von Suchmaschinenoptimierung nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich die Rankings regelmäßig zu messen und deren Entwicklung auszuwerten. Hierzu verwendet man meistens Tools, mit denen die aktuellen Positionen zuverlässig und ohne Beeinflussung ermittelt werden können. Die Qualität der richtigen Messung ist wichtig, da nur so zuverlässige Aussagen über Erfolg oder Misserfolg von Maßnahmen gemacht werden können.

Tipp: Es ist nicht empfehlenswert die aktuellen Rankings einer Website zu messen, einfach in den Browser einzugeben und manuell zu zählen, auf welcher Position die Website für das Keyword gelistet wird. Das liegt daran, dass die Suchergebnisse immer individueller werden und unter anderem von Standort, Tageszeit und Benutzer abhängig sein können.

Eine Möglichkeit die Entwicklung von Rankings zu verfolgen ist die Verwendung der Google Search Console. Bei diesem Tool sollten Betreiber grundsätzlich alle ihre Websites anmelden, da man hier direkt von Google zuverlässige Informationen über den Zustand seiner Seiten erhält.
Unter dem Menüpunkt Suchanfragen -> Suchanalyse kann man sehen, welche Begriffe die Besucher der Website häufig verwendet haben und welche durchschnittliche Position sie in den letzten 90 Tagen hatten. Zudem können die Anzahl der Impressionen, die Anzahl der Klicks und die daraus resultierende Klickrate für die Suchanfragen eingeblendet werden.
Dies erlaubt nicht nur eine einfach und zuverlässige Erfolgsmessung, sondern gibt auch Ideen für Keywords auf die man noch nicht optimiert hat. Ebenfalls interessant kann die Verwendung weiterer Filter sein, wie die Auswahl des Gerätetyps (Desktop/Tablet/Mobilgerät), des Landes und einiger anderer. Haben Sie Ihre Website bereits auf die Darstellung von Rich Snippets optimiert, können Sie hier sehen, wie häufig diese angezeigt wurden.

Bei der Betrachtung der Messwerte fällt auf, dass viele Rankings immer wieder Schwankungen aufweisen. Diese sind normal und zeigen, wie dynamisch die Suchergebnisse auf Änderungen (z.B. Onpage Optimierungsmaßnahmen) reagieren. Arbeiten Sie regelmäßig an der Qualität Ihrer Seiten, dann sollten Sie die durchgeführten Maßnahmen dokumentieren. Viele Tools bieten die Möglichkeit Ereignisse zu dokumentieren, so dass sie bei Veränderungen schnell erkennen können, was der Auslöser gewesen sein kann.

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Richtige Umsetzung der Keywordstrategie

Wonach sucht Ihre Zielgruppe? So finden Sie die richtigen Keywords

Wer eine Suchmaschine nutzt, möchte damit meist eine Antwort oder Problemlösung finden. Damit Sie Ihre Website auf die richtigen Suchanfragen optimieren können, sollten Sie sich also überlegen, was der Suchende finden möchte.
Vielleicht kennen Ihre potentiellen Kunden den Namen Ihres Produkts noch gar nicht und suchen nach Bezeichnungen, die sie sich selbst überlegt haben. Oder es werden gebräuchliche Begriffe verwendet, die eigentlich nicht der korrekte Name des Produkts sind. Ein Beispiel hierfür wäre der „Zollstock“, der 10x häufiger gesucht wird als die korrekte Bezeichnung „Gliedermaßstab“. Versetzten Sie sich also bei der Zusammenstellung der wichtigen Suchbegriffe in Ihre Zielgruppe und verwenden Sie auch deren Sprache.
Hierzu können Sie auch entsprechende Tools verwenden, die Ihnen auf die Eingabe eines Begriffs passende verwandte und alternative Suchanfragen auflisten. Auch ein Gespräch mit Ihren Verkäufern oder dem Kundenservice verrät häufig, welche Begriffe Ihre Kunden verwenden.
Sammeln Sie zunächst alle Begriffe, die Sie finden können und gruppieren Sie diese dann. Häufig können direkte Synonyme auf der gleichen Zielseite optimiert werden. Auch kann es sein, dass Singular und Plural eines Begriffes differenziert betrachtet werden müssen. Wenn Sie unsicher sind, welche Keywords verwendet oder zusammengefasst werden sollten, dann sprechen Sie dies mit einem Experten ab. Der Aufbau einer guten Keyord-Auswahl und Optimierungs-Planung erfordert einige Erfahrung, ist aber für den Erfolg sehr wichtig.

Keywordstrategie

Shorttail oder Longtail – das ist häufig die entscheidende Frage

Shorttail Keywords bestehen nur aus einem einzelnen Wort, wie z.B. „Betten“ oder „Werkzeug“. Solche Suchbegriffe sind natürlich sehr allgemein und entsprechend stark umkämpft. Auch eine genaue Absicht ist hinter einem so ungenauen Begriff nicht direkt zu erkennen. Die Optimierung auf ein Shorttail-Keyword ist daher meist zeit- und kostenintensiv und bringt zudem nicht die gewünschten Besucher auf die Website.
Andererseits ist ein gutes Ranking für einen Oberbegriff natürlich für viele Unternehmen ein „Must have“. Jede Versicherung wird große Mühen eingehen, um für „Lebensversicherung“ oder „Haftpflichtversicherung“ in den Suchergebnissen weit nach vorne zu kommen. Hier muss jedes Unternehmen entscheiden, ob der Aufwand und die Kosten zur Erreichung einer guten Platzierung für ein Shorttail Keywords gerechtfertigt ist.
Suchbegriffe aus mehreren Worten werden als Longtails bezeichnet. Häufig lassen sie die Absicht des Suchenden erkennen, wie bei „Wasserbett kaufen“ oder „Bohrmaschine Akku 36V“. Ein weiterer Vorteil längerer Keywords ist, dass mit der Anzahl der enthaltenen Begriffe auch meist die Konkurrenz sinkt. Leider sinkt durch diese Spezifizierung auch die Anzahl der Suchanfragen. Longtails sind daher vor allem gut geeignet, wenn die Zielgruppe bereits genau weiß, was sie sucht.
Die Herausforderung bei der Keywordauswahl liegt darin die richtige Mischung aus Shorttail und Longtail Keywords zu finden. Um mittelfristig schon mit vielen Suchanfragen nach vorne zu kommen, besteht ein Keyword-Set häufig zunächst überwiegend aus Longtail Keywords. Durch die Optimierung auf diese Begriffe erhält die Website insgesamt mehr Sichtbarkeit und bessere Nutzersignale. Dies wertet Google wiederum positiv, was die Chancen erhöht für hart umkämpfte Shorttail Keywords besser zu ranken. Suchmaschinenoptimierung ist ein langfristiger Prozess. Auch wenn einige Erfolge schon nach kurzer Zeit erkennbar sein können, muss langfristig gedacht werden. Die Entwicklung der Rankings muss dabei immer wieder überprüft und die Maßnahmen entsprechend angepasst werden. Geht man hierbei korrekt vor, wird sich auch ein wirtschaftlich lohnender Erfolg einstellen.
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Navigationsbezogene, transaktionsbezogene und informationsbezogen Suchanfragen

So nutzen Sie die 3 Arten von Suchanfragen

Google ist die mit großem Abstand am häufigsten genutzte Suchmaschine in Deutschland. Täglich über 140 Millionen Suchen werden über Google durchgeführt. Die Suchanfrage, welche Nutzer bei Google eingeben, können meist einer der drei folgenden Arten zugeordnet werden:

Navigationsbezogene Suchanfragen

Bei diesen werden meist die Namen von Websites eingegeben, die der Nutzer besuchen möchte. Häufig wird z.B. nach „Facebook“ gesucht und erwartet, dass die entsprechende Website ganz oben in den Suchergebnissen angezeigt wird. Der Nutzer macht es sich hier also leicht auf die entsprechende Website zu gelangen, ohne die vollständige Adresse eingeben zu müssen.
Damit Besucher auf diese Weise auf Ihre Website gelangen, muss diese natürlich für den eigenen Namen ganz oben erscheinen. Für Eigennamen, die sich deutlich von anderen abheben, ist dies meist kein Problem. Sollte Ihre Website dennoch nicht auf Platz 1 angezeigt werden, sollte die Optimierung Ihrer Startseite überprüft werden. Eventuell gibt es Ursachen, die Google davon abhalten Ihre Website in den Ergebnissen anzuzeigen.

Transaktionsbezogene Suchanfragen

Bei diesen Suchen hat der Nutzer eine klare Kaufabsicht. Meist sind die Begriffe „kaufen“ oder „bestellen“ in der Suchanfrage enthalten. Haben Sie einen Onlineshop sollten Sie diese Worte also zusammen mit Ihren Produkten in die Optimierung aufnehmen. Bei der Auswahl der zu optimierenden Keywords können Sie sich bereits von Mitbewerbern abheben und Ihre Zielgruppe gezielt ansprechen. Verkaufen Sie zu niedrigen Preisen, können Sie auch auf „günstig“ optimieren. Sind Ihre Produkte sehr hochwertig, könnte „exklusiv“ eine gute Ergänzung sein. Letztlich entscheidend ist, welche Suchanfragen Ihre Zielgruppe verwendet. Machen Sie daher vor Beginn der Optimierung eine genaue Keywordanalyse.

Informationsbezogen Suchanfragen

Häufig möchte man sich tatsächlich nur über etwas informieren, ohne dass ein Kauf beabsichtigt wird. Besonders Anleitungen werden häufig gesucht, wie z.B. Suchen nach „Sandkasten bauen“ oder „Bauanleitung Sandkasten“ zeigen. Obwohl der Nutzer hier zunächst nichts kaufen möchte, kann die Optimierung auf diese Suchanfragen für Shopbetreiber oder Dienstleister nützlich sein. Verkaufen Sie in Ihrem Shop Sandkästen, können Sie Anleitungen für den Bau eben dieser bereit stellen. Gleichzeitig bieten Sie auf der entsprechenden Seite auch Ihre Sandkästen an. Der Besucher, der ursprünglich einen Sandkasten selbst bauen wollte, kann dann sehen wie günstig ein fertiger Sandkasten angeboten wird und entscheidet sich möglicherweise für den Kauf.
Ähnlich können Dienstleister vorgehen. Sucht ein Nutzer z.B. nach Tipps für die Renovierung, können Sie als professioneller Handwerker Ihr Angebot auf der Seite positionieren, die auf das Thema optimiert und gefunden wurde.

Vor allem durch die Optimierung auf transaktionsbezogene und informationsbezogen Suchanfragen können Sie Ihre Zielgruppe gezielt auf Ihre Website bringen. Eine gute Planung ist Voraussetzung für den Erfolg der Suchmaschinenoptimierung. Führen Sie daher vor Beginn der SEO eine umfangreiche Keyword Recherche durch.

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Konkurrenzanalyse Website

Wer sind Ihre Mitbewerber? Wettbewerbsanalyse für Ihre Website

Sicherlich haben Sie eine grobe Vorstellung, wer Ihre wichtigsten Konkurrenten sind. Es lohnt sich jedoch die Websites der Mitbewerber einmal genauer zu analysieren und herauszufinden, ob diese besser sind als die eigene.
Dies ist wichtig, da nur die Seiten von der Zielgruppe gefunden werden, die es auf die ersten Positionen der Google-Suche schaffen. Wird Ihre Website nur weiter hinten gefunden, dann sollten Sie unbedingt überprüfen, warum das so ist und wie Sie Ihre Seiten verbessern können.

Erster Überblick

Auch wenn Sie bereits eine Vorahnung haben, welche Mitbewerber bessere Websites haben könnten, beginnen Sie damit Ihr wichtigstes Keywords bei Google zu suchen. Sie sehen dann schnell, welche Websites hier die besten Positionen erreichen. Bilden Sie sich einen ersten Eindruck darüber, wer auf Position 1 der Suchergebnisse (SERPs) ist und rufen Sie diese Seite einfach mal auf.
Schauen Sie sich die Seite an und machen Sie sich einen Eindruck darüber, welchen Mehrwert diese gegenüber Ihrer eigenen Website für die Zielgruppe bietet. Am besten versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Kunden, die nach Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung suchen. Schreiben Sie sich alle Unterschiede auf, die Sie als relevant ansehen. Mögliche Gründe, warum ein Mitbewerber bessere Positionen in der Suche erreicht sind:
  • Bessere Inhalte (Texte, Bilder, Videos, etc.)
  • Bessere Struktur der Website (Aufteilung, roter Faden, etc.)
  • Kürzere Ladezeiten
  • u.v.m.
Kehren Sie anschließend zurück zur Google-Suche und sehen Sie sich die Websites an, die es bei der Suche nach Ihrem wichtigsten Suchbegriff auf die Plätze 2 - 10 geschafft haben. Rufen Sie auch diese Seiten auf und vergleichen Sie Inhalte und Aufbau mit Ihrer eigenen. Schreiben Sie auch hier die gefunden Unterschiede auf.

Analysetools

Haben Sie sich die Websites der Mitbewerber angeschaut, die es auf die erste Seite der Suchergebnisse geschafft haben, dann werden Sie bemerkt haben, wie viel Zeit eine solche Analyse benötigt. Eine Hilfe beim Sammeln wichtiger Daten sind Analysetools. Eines der derzeit besten Tools, um Websites zu bewerten und zu vergleichen ist die SISTRIX Toolbox. Diese ist aus verschiedenen Modulen aufgebaut, die jeweils einen bestimmten Schwerpunkt haben. Um Ihre Website im Bereich Suchmaschinenoptimierung mit denen der Konkurrenz zu vergleichen, benötigen Sie das SEO-Modul. Dieses können Sie zusammen mit den anderen Modulen in einer 14-Tage-Testversion auch erstmal kostenlos testen.
Durch die SISTRIX Toolbox erhalten Sie sehr nützliche Informationen darüber, wie gut Ihre Website bereits von Google gefunden wird. Sie können eine Liste mit allen Ihren Seiten abrufen, die bereits in den Suchergebnissen gefunden werden. So können sie zum Beispiel schnell erkennen, welche Seiten zwar in der Suche auftauchen, es aber noch nicht auf Platz 1 schaffen. Dies können Sie dann gezielt optimieren.
Natürlich beschränken sich die Informationen, die Sie in der SISTRIX Toolbox erhalten, nicht auf Ihre eigene Website. Geben Sie einfach die Seite der zuvor gefundenen Mitbewerber ein und Sie erhalten die entsprechenden Informationen. Einen direkten Vergleich Ihrer und einer anderen Website können Sie anhand des SISTRIX Sichtbarkeitsindexes durchführen. Diese Kennzahl zeigt an, wie gut Websites von Google gefunden werden. Dabei wird sie von Anzahl, Position und Qualität der Suchanfragen beeinflusst, welche die Website bei Google erreicht. Damit eignet sich der Sichtbarkeitsindex sehr gut zum Vergleich mehrere Website.

Detaillierte Wettbewerbsanalyse

Haben Sie sich mit einem Analyse-Tool vertraut gemacht, sollten Sie nun zur tieferen Analyse Ihrer Website mit denen der Wettbewerber gehen. Hierzu können Sie wieder eine Suche nach Ihrem wichtigsten Suchbegriff durchführen und gezielt die Konkurrenten auswählen, mit denen Sie sich messen möchten.
Tipp: Achten Sie bei der Auswahl der Websites darauf, dass eine Vergleich möglich und sinnvoll ist. Nicht mit in den Vergleich sollten Sie Konkurrenten nehmen, die unerreichbar sind (z.B. Amazon, Wikipedia, etc.). Der Aufwand diese sehr breit aufgestellten und sehr gut sichtbaren Websites mit harten Keywords überholen zu wollen, ist eher unrealistisch. Lesen Sie hierzu auch den Beitrag "Für welche Suchanfragen soll Ihre Website gefunden werden?".
Wählen Sie Websites aus, die ähnliche Ziele haben, wie Ihre. Haben Sie einen Onlineshop, vergleichen Sie sich also mit anderen Shops. Entsprechendes gilt für Anbieter von Dienstleistungen und/oder Informationen.
Damit der Aufwand berechtigt bleibt, beschränken Sie sich auf 2-4 wichtigsten Konkurrenz-Websites. Prüfen Sie nun, was die Strategie der anderen Websites sind, welche Ziele erkennbar sind und wo der Unterschied zu Ihrer Website ist. Schreiben Sie auch hier wieder die Stärken und Schwächen der Konkurrenten und Ihrer eigenen auf. Dies können Umfang und Qualität der Inhalte, der Stand der Suchmaschinenoptimierung, Seitenstrukturen und zahlreiche weitere Faktoren sein.
Wichtig ist, dass Sie die gefundenen Merkmale für alle Websites erfassen und aufschreiben. Mit diesen Infos können Sie erkennen, wie der Stand Ihrer Website im Vergleich ist und was noch gemacht werden muss, um bessere Seiten zu überholen. Wiederholen Sie die Überprüfung der wichtigsten Merkmale in regelmäßigen Abständen, um nachvollziehen zu können, was die eigenen Optimierungsmaßnahmen gebracht haben und wie sich die Konkurrenz entwickelt hat. Auf diese Weise halten Sie Ihre wichtigsten Konkurrenten stets im Blick und verbessern Ihre Website.
Wenn Sie Fragen zur Durchführung der Wettbewerbsanalyse haben, kontaktieren Sie uns. Wir unterstützen Sie bei der Überprüfung und Optimierung Ihrer Website.
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Google Analytics Auswertung auf Computer

SEO-Tools: So werten Sie den Erfolg von SEO-Maßnahmen aus

"Was bringt uns SEO eigentlich?", "Lohnt sich die Investition in SEO überhaupt?" sind Fragen, die sich jeder Websitebetreiber früher oder später stellt. Es gibt verschiedene Tools, die Ihnen bei der Auswertung von SEO-Maßnahmen helfen.
Hier eine kleine Auswahl von SEO-Tools:

Tracking-Tools

Was die Maßnahmen im Bereich Suchmaschinenoptimierung gebracht haben, kann man sehr gut mit Tracking-Tools wie Google Analytics untersuchen. Einmal eingerichtet, erhalten Sie wichtige Informationen über Anzahl und Eigenschaften Ihrer Besucher.
Sie können auf diese Weise also z.B. die quantitativ messbaren Ziele der SEO auswerten.
Einige Beispiele für Ziele, die mit Tracking-Tools gemessen werden können:
  • Erhöhung der Besucherzahlen
  • Verbesserung der Conversion-Rate (z.B. Besucher, die zu Kunden wurden.)
  • Reduzierung der Absprungrate
Neben quantitativen Zielen können aber auch qualitative Fragen geklärt werden, wie z.B.:
  • Nutzen meine Besucher eher Desktop-PCs oder Mobilgeräte?
  • Woher kommen meine Besucher?
  • Welche Seiten schauen sich Besucher auf meiner Website überhaupt an?
Tipp 1: Formulieren Sie, gemeinsam mit Experten, die für Ihre Website wichtigsten Ziele. Definieren Sie dann, wie die Erreichung dieser Ziele gemessen werden kann. Führen Sie die notwendigen Maßnahmen durch und prüfen Sie nach ausreichender Wartezeit (!) die Auswirkungen. Anschließend können Sie entscheiden, ob die Strategie weitergeführt werden kann oder angepasst werden muss.

Tipp 2: Wenn Sie vor allem monetäre Ziele haben, können Sie Google Analytics auch mit Ihrem Shopsystem verbinden. Mit diesem E-Commerce-Tracking erhalten Sie dann genaue Informationen über Anzahl und Umsatz verkaufter Artikel. Auf diese Weise können Sie das Verhalten Ihrer Kunden vom ersten Kontakt mit Kunden (z.B. über eine Kampagne) bis zum Kauf (und ggf. darüberhinaus) nachverfolgen. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit sicher erkennen zu können, ob sich eine SEO- oder Marketingmaßnahme gelohnt hat.

Keyword Rank Tracker

Diese Tools messen, welche Positionen Ihre Website in den Suchergebnissen ausgewählter Suchanfragen erreicht und wie sich diese entwickeln. Während Tracking-Tools erst Nutzerdaten sammeln müssen, um die Entwicklung in einem bereits vergangenen Zeitraum analysieren zu können, messen Keyword Rank Tracker den aktuellen Stand der Optimierung. Die Position der für Ihre Website wichtigen Keywords (=Suchanfragen), sowie deren Veränderung, zu kennen ist die Grundlage dafür Besucher zu erreichen. Voraussetzung dafür, dass Besucher über die Google-Suche auf Ihre Website gelangen ist, dass Ihre Seiten überhaupt auf guten Positionen in den Suchergebnissen angezeigt werden. Wichtige Keywords, die dies noch nicht erreichen, können von SEOs gezielt optimiert werden. Ziel ist es hierbei deren Auffindbarkeit zu verbessern und damit Besucher auf Ihre Website zu bringen. In regelmäßigen Abständen, kann die Messung der Keyword-Positionen wichtige Infos über den Erfolg der Suchmaschinenoptimierung geben.
Tipp 3: Wählen Sie für die Betrachtung nur relevante Suchanfragen. Zu viele und unwichtige Keywords zu beobachten, kann zu Unübersichtlichkeit und Widersprüchen bei der Optimierung führen.

Sichtbarkeitsindizes

Um die Sichtbarkeit einer Website zu berechnen gibt es keine allgemein gültige Formel. Die verschiedenen Anbieter, die diesen Wert berechnen, setzen hierzu unterschiedliche Verfahren ein. Aus diesem Grund können unterschiedliche Sichtbarkeitsindizes auch nur bedingt miteinander verglichen werden. Die meisten Indizes berücksichtigen bei der Berechnung die Anzahl, Qualität und Positionen der Keywords, für welche die jeweilige Website in den Suchergebnissen von Google erscheint.
Bekannte Anbieter sind SISTRIX und XOVI. Grundsätzlich gilt, dass je besser der Sichtbarkeitsindex einer Website ist, desto besser. Jedoch muss besonders beim Vergleich mehrerer Website darauf geachtet werden, dass dies auch sinnvoll ist. Durch Interpretation der Entwicklung eines Sichtbarkeitsindex kann der Experte wichtige Rückschlüsse ziehen und Probleme, wie z.B. Abstrafungen durch Google, erkennen und geeignete Maßnahmen einleiten.
Tipp 4: Beachten Sie möglichst nur einen Sichtbarkeitsindex für Ihre Website und versuchen Sie diesen tendentiell zu verbessern. Lassen Sie sich nicht von kleinen Schwankungen irritieren, sondern betrachten Sie die mittel- und langfristige Entwicklung.
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Planung der Keyword-Strategie für eine Website

Für welche Suchanfragen soll Ihre Website gefunden werden?

Für viele Website-Betreiber klingt diese Frage zunächst banal. Nicht selten erhält man hierauf als SEO Antworten, wie „Wir haben einen Onlineshop für Möbel – wir wollen für ‚Bett‘, ‚Sofa‘, ‚Wohnzimmer‘,… gefunden werden!“
Grundsätzlich ist an dieser Antwort natürlich nichts auszusetzen. Denn wenn, wie in diesem Beispiel, ein Onlineshop für einen bestimmten Produktbereich betrieben wird, möchte man natürlich bei der Suche nach den entsprechenden Oberbegriffen gefunden werden.
Leider gibt es hier zwei massive Probleme, die verhindern, dass eine sehr allgemeine Optimierung erfolgreich sein wird:
Die Begriffe sind viel zu allgemein.
Für „harte Keywords“ kommen Sie an den Marktführern (noch nicht) nicht vorbei.

Warum sind zu allgemeine Ausrichtungen bei der Optimierung ein Problem?

Gibt ein Nutzer bei Google ‚Wohnzimmer‘ in den Suchschlitz ein, ist es für die Suchmaschine erstmal schwierig die Intention hinter dieser Suchanfrage zu interpretieren. Möchte der Nutzer allgemeine Informationen über den Begriff, sucht er nach einer Definition, nach Beispielen oder steckt eine Kaufabsicht dahinter? Google ist eine sehr gute Suchmaschine und hat aus dem Nutzerverhalten bisheriger Suchanfragen gelernt. Da die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass eine Kaufabsicht hinter der Suche nach ‚Wohnzimmer‘ steckt, werden auf der Ergebnisseite überwiegend Websites von Möbelhäusern und Möbel-Onlineshops angezeigt. Man findet auf der ersten Seite der Suchergebnisse neben Google-Shopping Ergebnisse, eine Landkarte mit Möbelhäusern und sogar Bars, die den Namen ‚Wohnzimmer‘ tragen. Hinzu kommen Bilder von Wohnzimmern, sowie Websites von Händlern die Dekoartikel verkaufen.
Dieses sehr breitgefächerte Ergebnis zeigt, dass Google trotz der großen Erfahrung bei sehr allgemeinen Suchanfragen die Intention des Suchenden noch immer nicht 100%ig erkennen kann. Und hier zeigt sich das eigentliche Problem: Die Nutzererfahrung wird hier nicht optimal sein, weil die Suchanfrage zu allgemein ist.
Der Nutzer, der sehr wahrscheinlich bereits eine Erwartung an das Suchergebnis hat, wird bei solch allgemeinen Suchergebnissen die „Qual der Wahl“ haben und gezwungen sein sich mehrere Ergebnisseinträge anzusehen, bevor er dann vielleicht findet, was er beabsichtigt hatte.
Analysen haben gezeigt, dass nach sehr allgemeinen Suchanfragen, häufig neue, detailliertere Suchen durchgeführt werden. Der Nutzer, der kein passendes Ergebnis gefunden hat, verfeinert nun sein Suchanfrage und gibt statt ‚Wohnzimmer‘ z.B. ’schwarzes Ledersofa Dreisitzer‘ ein. Da hier die Intention hinter der Suche viel genauer interpretiert werden kann, erhält die Suchergebnisseite Google Shopping Ergebnisse, Bilder und Webseiten, die sehr genau zum gesuchten Produkt passen. Durch die exaktere Frage ist auch das Ergebnis deutlich besser. Der Suchende wird eine bessere Nutzererfahrung haben und seine Suche erfolgreich abschließen können.

Kommt man an den Marktführern nicht mehr vorbei?

Als „kleiner“ Händler ist es häufig extrem schwierig mit allgemeinen Begriffen an Amazon, Ebay und Co. vorbei auf die ersten Plätze der Suchergebnisse zu kommen. Einfach ausgedrückt liegt dies daran, dass diese Onlinehändler eine extrem breite Produktpalette haben. Hierdurch haben diese eine riesige Anzahl von Seiten mit sehr hoher Sichtbarkeit zu vielen Themen. Als kleiner Händler hat man mit seiner Website oder Onlineshop hier schon rein quantitativ einen klaren Nachteil.
Dieses Problem kann in der Offline-Welt verglichen werden mit Kaufhäusern und kleinen Fachgeschäften. Als in immer mehr Innenstädten Kaufhäuser mit einem breiten, günstigen Sortiment eröffneten, wurde es für kleinere Geschäfte schwer sich neben dieser Konkurrenz zu halten. Trotzdem konnten einige kleine Fachgeschäfte weiter bestehen, in dem sie sich auf Artikel spezialisierten, die von Kaufhäusern nicht oder nur in schlechterer Qualität angeboten wurden.
Auch online besteht für kleine Händler immer noch eine gute Chance sich durch Spezialisierung, Qualität und Service gegen die „Großen“ zu behaupten. Vor allem in Nischen kann man sich noch gut positionieren und neben Amazon und Co. bestehen.
Auch wenn man es nicht mit sehr allgemeinen Begriffen auf Platz 1 schafft, so ist es möglich durch eine gezielte Ausrichtung detaillierte Suchanfragen sehr gut in den Suchergebnissen positioniert zu werden.
Ähnlich sieht es auch für Dienstleister aus, die bisher versuchen an vermeintlich stärkeren Konkurrenten vorbei zu kommen. Wenn die Sichtbarkeit eines anderen Unternehmens zu groß scheint, kann die Überarbeitung der Keyword-Strategie die erhoffte Lösung bringen. Durch Analyse des Suchverhaltens der Zielgruppe können weniger stark umkämpfte Begriffe gefunden werden. Die Optimierung auf diese bringt die eigene Website der Kundenintention näher und erreicht damit den gewünschten Erfolg.

Fazit:
Auch neben der großer Konkurrenz und sehr starken Mitbewerbern haben kleinere Unternehmen noch immer klare Chancen sich gut zu positionieren. Eine Optimierung auf sehr allgemeine Suchbegriffe ist nicht zu empfehlen, da hier vergeblich große Mengen Zeit und Geld investiert werden, um für ungenaue und stark umkämpfte Begriffe in den Suchergebnissen zu erscheinen. Der Schlüssel zum Erfolg bei der Suchmaschinenoptimierung der Website sind eine passende Keyword-Strategie, sowie richtige Planung und Umsetzung der Maßnahmen.

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Conversion verbessern

Conversions verbessern

Unter „Conversions“ versteht man eine Kennzahl, die angibt, wie viele Besucher einer Webseite zu einem beabsichtigten Verhalten gebracht werden können. Je nach Website kann das Ziel einer Conversion sehr unterschiedlich sein. Hier ein paar Beispiele:
  • Onlineshops versuchen Besucher in Käufer zu „konvertieren“
  • Informationsseite können das Ziel haben Besucher dazu zu bringen, einen Newsletter zu abonnieren
  • Unternehmens-Websites zielen darauf ab, dass Besucher Kontakt aufnehmen.
Conversions sind meistens klar messbar, da z.B. der Kauf eines Produkts oder das Absenden eines Kontaktformulars über Website-Tracking eindeutig identifiziert werden können.
Neben der Anzahl der Besucher ist die Conversion-Rate, also der Anteil der Besucher die „konvertieren“, eine sehr wichtige Kennzahl zur Steigerung des Erfolgs einer Website. Können viele Besucher auf eine Website geholt werden, ist dies der erste Schritt. Wird zusätzlich die Conversion-Rate verbessert, ergibt sich daraus ein noch besseres Ergebnis. Website-Betreiber sind daher daran interessiert Beuscherzahlen und Conversion-Rates stetig zu optimieren.
Je nach Ziel der Website sind unterschiedliche Strategien notwendig, um Conversions zu erreichen und ihre Zahl zu verbessern. Bei Onlineshops, die den Besucher möglichst schnell zu Kunden machen sollen, spielen z.B. Preise und gewünschte Zielgruppen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Webseiten. Soll eine Website teurere Produkte oder Dienstleistungen verkaufen, dann ist es oft nötig den potentiellen Kunden mit ausreichenden Informationen zu versorgen, die ihn vielleicht erst zu einem späteren Zeitpunkt zum Kauf veranlassen.
Wie eine Seite aufgebaut oder optimiert werden muss, hängt also in hohem Maße von ihrem Ziel, der Zielgruppe und der daraus abgeleiteten Strategie ab. Im Vorfeld sollten diese Attribute daher mit allen Beteiligten geklärt werden, damit anschließend eine erfolgreiche Umsetzung erfolgen kann.
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Google Analytics für die Messung von Besucherströmen

Besucherströme messen und analysieren

Wenn Sie mit Ihrer Website direkt (z.B. Onlineshop) oder indirekt (z.B. Unternehmens-Website) verkaufen möchten, sind Sie daran interessiert möglichst viele Besucher auf Ihre Seiten zu holen, die kurz- oder mittelfristig zu Kunden werden sollen. Über hochwertige Inhalte, die Ihren Besuchern Mehrwert liefern, steigern Sie die Relevanz Ihrer Website. Dies honoriert Google indem Ihre Website in den Suchergebnissen weiter nach vorne kommt und so mehr Besucher auf Ihre Seiten gelangen. Soweit die starkt vereinfachte Erklärung.
Um zu prüfen, ob die Zahl der Besucher durch Ihre Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung tatsächlich steigt, werden Tracking-Tools wie Google Analytics eingesetzt, welche den Traffic Ihrer Website messen und analysieren. Die Einrichtung solcher Tools ist mit geringem technischen Aufwand verbunden und erfolgt meist durch Integration einiger Zeilen Code in Ihre Seiten. Danach sammelt das Tool Daten über die Besucher Ihrer Website. Diese Informationen können Ihnen helfen Ihre Website weiter zu verbessern. Sie sehen beispielsweise, über welche Quellen Ihre Besucher kommen. Bei Google Analytics werden folgende Kanäle unterschieden:
  • Referal: Verlinkungen von anderen Websites
  • Organic Search: Suchergebnissen von Google
  • Social: Soziale Medien Plattformen (z.B. Facebook)
  • Direct: Eingabe der Adresse in den Browser
Diese Quellen können noch weiter analysiert werden, so dass z.B. bei "Referal" die Websites identifiziert werden können, über deren Backlinks Besucher auf Ihre Website gelangt sind.
Dies ist aber nur ein geringer Anteil an den Informationen, die Google Analytics und andere Tracking-Tools messen und zur Auswertung bereit stellen. Messwerte über die Eigenschaften, Verhalten und verwendete Technologie Ihrer Besucher, liefern Ihnen wichtige Daten. Aufgrund der großen Menge an gemessenen Daten ist bei größeren Besucherzahlen einige Erfahrung in der Interpretation wichtig. Auch sollten Sie stets klare Fragestellungen formulieren, die Sie dann über die gesammelten Daten beantworten oder prüfen können.
Haben Sie die für Ihre Website relevanten Kennzahlen definiert, können Sie erkennen, ob sich diese durch Optimierungsmaßnahmen beeinflussen lassen. Angefangen von der reinen Steigerung der Besucherzahlen bis hin zur gezielten Beeinflussung von Kundengruppen, erhalten Sie so einen genauen Einblick zur Entwicklung Ihrer Website.
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